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Aktuelles aus Hamersen mit Alpershausen und Hanschhorst

Kreativität unserer Mitbürger ist gefragt !!!

Hamersen, den 20.11.2016

Liebe Mitbürger,

die Namensgebung der Straßen im Neubaugebiet geht in eine neue Runde. Die Namensgebung ist noch nicht final abgeschlossen. Wer einen passenden Namen für eine der Straßen im Baugebiet „Hamersbruch“ hat, wird gebeten Ihn an info@hamersen.de zu senden.

Die besten Straßennamen werden vom Gemeinderat ausgewählt und die Gewinner werden mit einem Essensgutschein in der Gaststätte „Zur Alten Linde“ in Hamersen belohnt.

Also, wer einen tollen Namen hat, bitte weiterleiten.

Vielen Dank !!!

Der Rat der Gemeinde Hamersen

Hamersen gedenkt der gefallenen und vermissten Soldaten während der beiden Weltkriege

Hamersen, den 14.11.2016

Gemeindevertreter, Vertreter des Sportvereines und der Feuerwehr aus Hamersen gedachten, wie auch in vielen anderen Kommunen in Deutschland, der vermissten und gefallenen Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg. In seiner Ansprache würdigte Bürgermeister Gerd Kaiser das außergewöhnliche Engagement bei der Pflege des Ehrendenkmals. Außerdem bemerkte der Bürgermeister, dass man 60 Jahre Ehrenmal in der Eichenstraße feiere. Aus der Hamerser Feldmark wurde das Ehrenmal am jetzigen Standort wieder errichtet.  Es hat hier einen würdigen Platz zum Gedenken und innehalten gefunden. Weiterhin wurden die Teilnehmer informiert, das weltweit 80. Mio. Menschen, die vor Krieg und Gewalt auf der Flucht sind, und das Deutschland eine vorbildliche Funktion zur Aufnahme von Flüchtlingen einnimmt.

 

Gerd Kaiser / BGM

Erntedankfeier 2016 war ein voller Erfolg !!!

Hamersen, den 12.09.2016

 

Über mangelnde Beteiligung an der Erntedankfeier, die Samstagnachmittag auf dem Hof des Kronenbauernpaares Dirk und Karina Ebeling stattfand, gab's zwar keinen Grund zur Klage, zumal sowohl die prächtig geschmückte Scheune als auch das zusätzlich aufgestellte Zelt voll besetzt waren, aber dennoch gab Ebeling den Appell aus, „Feste im Ort weiterhin zu unterstützen, besuchen und sie mit Leben zu erfüllen“. Wie es in Hamersen Tradition ist, umrahmt der Nachwuchs aus dem Dorf die Feierstunde mit Tanzvorführungen. Zunächst entzückten die „Minis“ im Fußball-Dress mit einer entsprechenden Choreografie, nicht minder gut kamen die Schulkinder mit einer schwungvollen Darbietung auf Steppern an.  

Die Festansprache hielt Rudolf Heins, Vorsitzender des Landvolkverbandes Zeven. Aber nicht wie erwartet „up platt.“ „Weil wir in Volkensen, wo ich wohne und hier in Hamersen verschiedenes Plattdeutsch sprechen. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, spreche ich hochdeutsch“, erklärte er. Inhaltlich widmete sich Heins der Landwirtschaft. „Wirtschaftlich große Sorgen macht uns die Viehzucht, momentan vor allem die Milcherzeugung. An eine so lange und vor allen Dingen so tiefe Preiskrise kann ich mich gar nicht erinnern“, bekannte er. Seinen Worten zufolge gibt es aber erste Lichtblicke, denn einige Molkereien bezahlten schon etwas höheres Milchgeld. „Leider gehört unser größter Milchvermarkter nicht zu diesen Molkereien“, bedauerte er.

Trotzdem müsse man auch dankbar sein, dass man hier meist im Übermaß zu essen, eine gefestigte Demokratie und eine geordnete, rechtliche Gesetzeslage habe. „Darum beneidet uns ein großer Teil der Welt“, gab Heins zu bedenken. Aber zunehmend fielen auch Schatten darauf. Hier nannte er Shitstorms über das Internet und die neuen Medien, Meinungsmache ohne konkrete Fachkenntnis, rücksichtloses Vorgehen gegenüber Schwächere. „Unser Volk ist stark geworden, weil es Neuem gegenüber aufgeschlossen ist. Streitigkeiten sollten zivilisiert ausgetragen werden. Für mich ist es selbstverständlich, dass mir jeder, mit dem ich rede, sein Gesicht zeigt. Dabei ist es mir egal, ob er ein Kopftuch trägt oder nicht. Jeder, der bei uns lebt, sollte unsere Werte und unser Grundgesetz respektieren. Keiner verlässt ohne Not seine Heimat. Diese vielen Menschen müssen wir integrieren. Ich verlange aber auch, dass sie das wollen und sich unseren Gegebenheiten anpassen“, betonte Heins.

Bürgermeister Gerd Kaiser blickte auf die sich dem Ende zuneigende Legislaturperiode zurück. Viel Arbeit habe der Realisierung des Baugebietes Hamersbruch gegolten. „Ich kann im Namen des Rates mit Stolz verkünden, dass alle Genehmigungen erteilt sowie Ausgleichs- und Nebenfläche gekauft sind. Wir sind nun nicht mehr schuldenfrei. Aber uns vom Rat geht es gut dabei. Denn Hamersen ist mit dem Baugebiet gerüstet für die Zukunft. In den nächsten Wochen werden die Grundstücke der Reihenfolge nach den Anmeldungen vergeben. Mit dem Bauen kann aber erst im Frühjahr 2017 begonnen werden, weil die Erschließungsarbeiten noch etwa bis Mitte Dezember dauern“, so Kaiser.

Er teilte auch mit, dass die Namensgebung für die drei Straßen im Baugebiet öffentlich im Dorf ausgeschrieben werde. „Sucht Namen aus und gebt sie an den Rat. Wir wählen dann aus. Die besten drei gewinnen einen Essensgutschein“, ließ der Bürgermeister wissen. Und: Der Windmüller habe die erste Gewerbesteuer abgeführt. Damit könnten infrastrukturelle Aufgaben erledigt werden. Zum Windpark merkte er an, dass eine Erweiterung nicht geplant sei. Entscheide der Landkreis jedoch anders, werde der Rat eine Bürgerbefragung durchführen lassen.

Hinsichtlich der Querelen um die angebliche Lärmbelästigung durch Sporthaus und Jugendtreff kündigte er den Einsatz einer Schiedsfrau an, "in der Hoffnung, der starre Knoten lässt sich lösen. Der Rat wird sich aber dafür einsetzen, die kommunalen Gebäude mit aller Macht zu schützen“, schickte er hinterher. Der Nachmittag klang in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen aus, abends wurde in der Scheune ordentlich gefeiert. (hm)

 

Gerd Kaiser / BGM