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Aktuelles aus Hamersen mit Alpershausen und Hanschhorst

Vereinsdialog mit der NFV-Verbandsspitze beim SV Hamersen

Hamersen, den 26.11.2019

Der SV Hamersen hat derzeit eine Altherrenmannschaften und eine S40-Mannschaft in unterschiedlichen Spielgemeinschaften mit den Partnervereinen VfL Sittensen, TuS Tiste und TSV Groß Meckelsen. Die Jugendlichen des Vereins sind alle beim VfL Sittensen untergebracht, in Kooperation mit den anderen Vereinen der Samtgemeinde Sittensen. Um auch den Herrenfußballern eine Spielmöglichkeit mit mehr als nur einer Mannschaft zu erhalten, hat der Verein aus dem Landkreis Rotenburg seine Fußballabteilung in 2019 teilweise ausgegliedert. Die Herrenfußballer sind im kürzlich neu gegründeten FC Nordheide aktiv. Das sind gute Lösungen für den rund 300 Mitglieder zählenden Verein, weil er in der Samtgemeinde von Sittensen einen gesellschaftlich hohen Stellenwert besitzt. Dies erfuhr die NFV-Verbandsspitze beim jüngsten Vereinsdialog beim SV Hamersen.

Eine Konstellation, die im Niedersächsischen Fußballverband selten ist, aber beweist, dass auch ein relativ kleiner Verein einen wichtigen sozialen Beitrag im Gemeindeleben leistet. Die Altherrenfußballer fühlen sich in ihrem Ort sehr wohl. Was auch daran liegt, dass sie auf einem top präparierten Rasenplatz spielen können, den die Vereinsmitglieder eigenständig pflegen. „ Wir werden von der Gemeinde sehr gut unterstützt, deshalb haben wir keine finanziellen Sorgen. Die Energiekosten zahlt die Gemeinde, die vom Eigentümer den Platz gepachtet hat“, verrät SV-Vorsitzender Michael Kaiser. Im kleinen, aber feinen Sporthaus - so wie die Fußballer ihr Vereinsheim nennen - treffen sie sich nach dem Training und den Spielen in geselliger Runde. 

Die Jugendlichen spielen beim benachbarten VfL Sittensen, der insgesamt 237 junge Fußballer betreut. Dort wollen die Verantwortlichen in nächster Zeit einen Kunstrasenplatz bauen. Dazu Jörg Tomelzick vom VfL Sittensen: „Die Gemeinde Sittensen fördert den Kunstrasenplatz, weil wir mit dem Umweltministerium Niedersachsen eine Musteranlage in Sittensen erstellen. Dieser Platz soll nach Fertigstellung als Pilotprojekt für alle weiteren Anlagen dienen.“

Im Sinne des Umweltschutzes tauschen sich der DFB, der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) mit der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aus, um eine sinnvolle Lösung zu finden. Denn es geht nicht nur um den Bau zukünftiger Plätze, sondern auch um den Bestandsschutz der vorhandenen Flächen. Sollte ein Verbot unvermeidbar sein, sprechen sich DFB und DStGB für möglichst lange Übergangsfristen entsprechend der Nutzungsdauer einer Kunststoffrasenfläche (12 bis 15 Jahre) aus.

Auch das Thema Jugendspielgemeinschaften (JSG) wurde beim Vereinsdialog ausführlich diskutiert. Der SV Hamersen fragte, warum nicht mehr als drei Vereine in einer JSG spielen dürften? Hans-Günther Kuers, NFV-Vizepräsident und Moderator der Veranstaltung, nannte einen Grund: „Wir sehen die Jugendspielgemeinschaften als Notgemeinschaften an. Deshalb sind wir für maximal drei Vereine. Es sollen keine jungen Fußballer auf der Strecke bleiben, was eventuell bei vier teilnehmenden Vereinen der Fall sein könnte.“ Rotenburgs Jugendausschuss-Vorsitzender Detlef Reich glaubt allerdings, dass aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge diese Regelung im nächsten Jahr wohl aufgeweicht werden müsse.

Ein weiteres Thema des Vereinsdialogs war der Schiedsrichtermangel. Moderator Kuers nannte den Hauptgrund: „Die Schiedsrichter werden im Amateurfußball häufig durchbeleidigt. Wenn sich das nicht ändert, werden wir keine jungen Menschen mehr finden, das Amt des Schiedsrichters auszuüben. Der NFV-Präsident Günter Distelrath ergänzte: „Die Vorbildfunktion der Bundesliga fehlt vollkommen. Es ist schwer Nachwuchs zu bekommen, wenn sich mögliche Schiedsrichterkandidaten die Unsportlichkeiten jedes Wochenende im Fernsehen anschauen können:“

Eine noch flexiblere Winterpause wünscht sich der SV Hamersen. Alle Beteiligten sind sich aber darüber im Klaren, wie schwierig es ist, sie im Sinne aller Beteiligten zu planen. Ein weiteres viel diskutiertes Thema ist „e-Football“. Diese noch nicht etablierte neue Sportart findet nicht überall Zustimmung. „Wir können uns diesem Trend aber nicht widersetzen, denn wir möchten die jungen Menschen, die e-Football gerne spielen, für den Fußball nicht verlieren“, betont Distelrath. Rotenburgs Kreisvorsitzender Uwe Schradick ergänzt: „Bei uns im Kreis gibt es ein großes Interesse für e-Football. Das zeigt die hohe Anmeldezahl bei unserer Kreismeisterschaft.“

Abschließend ein Blick auf die Finanzen: Der SV Hamersen hat trotz moderater Vereinsbeiträge keine Schulden. Der Familienbeitrag liegt bei 75 Euro pro Jahr, Erwachsene allein zahlen 40 Euro pro Jahr. Der 90minütige Vereinsdialog in Hamersen war der 12. in diesem Jahr und schloss damit die Veranstaltungsreihe für 2019 ab.

Beim Vereinsdialog in Hamersen vorne von links: Detlef Reich, Regina Thurisch, Günter Distelrath, Michael Kaiser, Hans-Günther Kuers, Regina Blanken. Hinten von links: Bernd Dierßen, Heinz-Hermann Tietjen, Jörg Tomelzick, Frank Michaelis, Michael Simon, Uwe Schradick, Jan Detjen, Johannes Schröder, Ralf Milbrandt, Christoph Beismann, Thorsten Kaiser.

Quelle und Foto: Reiner Kramer

Laternenumzug in Hamersen

Hamersen, den 19.10.2019

Laternenfest  in Hamersen.

Am vergangenen Samstag, den 19.10.2019 fand das Laternenfest in Hamersen statt. Viele kleine und große Laternenträger, waren anwesend. Ausrichter der Veranstaltung war wie immer der SV Hamersen, mit den Vertreterinnen der Turnerriege“. Trotz dem regnerischen Wetter ging es in Begleitung mit der Freiwilligen Feuerwehr  und des Sittensener Spielmannzugs durch die beleuchteten Straßen. Hier ein Dank an alle Dorfbewohner, die beim Schmücken mitgemacht haben. Durch die Straßen Im Haselbusch – Sonnenfeld -Eichenstraße - Alpershauser Straße - Alte Schulstraße bewegte sich der Zug, begleitet von Gesang von verschiedenen Liedern zum Sporthaus. Vor Ort ließ man dann den schönen Abend langsam ausklingen. Für das leibliche Wohl der Gäste war vor gesorgt, es gab u.a. Stockbrotbacken, Bratwurst, Getränke  und Süßigkeiten. Am wärmenden Lagerfeuer konnte man den Abend dann gemütlich ausklingen lassen. Die Ausrichter waren zufrieden, es herrschte eine wunderbare Atmosphäre. Ja, was wären sie ohne die Feuerwehr, danke für das sichere Geleit durch die Straßen. Ja, was wären sie ohne dem Spielmannzug, danke für die musikalische Begleitung. Schön, dass alles von Anfang bis Ende so toll geklappt hat.

Quelle: Karsten Brunkhorst

Erntedankfest in Sittensen und wir waren mit eigenen Schmuckwagen dabei

Hamersen, den 07.10.2019

Erntedankfest: Festumzug, Feierstunde am Heimathaus, Prämierung der Erntewagen

Wenn die Ernte eingefahren ist, wird vielerorts das Erntedankfest gefeiert, um für die Gaben der Ernte zu danken. Am Sonntag, 6. Oktober, stand der Bördeort ganz im Zeichen dieses Festes, das zu den ältesten gehört, dass die Menschen feiern. Ausrichter war traditionell die Landjugend der Börde Sittensen. Ab 13.30 Uhr rollte wieder ein großer Festumzug durch den Ort. Im letzten Jahr waren fast 40 Gefährte mit dabei, die Landjugend hoffte auch diesmal auf eine ebensolche Beteiligung. Die Dorfjugend Klein Sittensen holte sich mit der Darstellung der Glocken des Sittenser Kirchturms den begehrten Sieg in der Kategorie der schönsten Bördewagen. 

Das Festprogramm wurde um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Dionysius-Kirche eingeläutet. Für das Schmücken war diesmal die Dorfgemeinschaft Tiste zuständig. Um 12 Uhr sammelten sich die Erntewagen im Bereich der Eichenstraße/Waldheim-Osteufer. Um 13.30 Uhr setzte sich der Erntewagenumzug durch den Ortskern von Sittensen in Bewegung. Die Strecke: Lindenstraße, Bahnhofstraße, Stader Straße, Birkenweg, Gorch-Fock-Weg, Feldstraße, Stader Straße und zurück über die Bahnhofstraße in die Straße Am Markt, Scheeßeler Straße, Alte Dorfstraße, Mühlenstraße und Meyerhofstraße.

Festnachmittag am Heimathaus
Um 15 Uhr begann das Festprogramm beim Heimathaus: Nach der Begrüßung durch den Landjugendvorsitzenden Nico Burfeind folgten Grußworte von Diedrich Höyns, Bürgermeister der Gemeinde Sittensen und eine Ansprache von Pastor Andreas Hannemann von der Kirchengemeinde Sittensen. Die Festrede hielt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Umrahmt wurde die Feierstunde von einem Auftritt der Tanzgruppe der Landjugend Hepstedt. Im Heimathaus gibt es Kaffee und frisch gebackenen Butterkuchen aus dem Steinbackofen.

Höhepunkt war wie immer die Prämierung der Erntewagen und die Übergabe des Wanderpokals des Wirtschafts-Interessen-Ringes (WIR) Sittensen. Die Landjugend freute sich auf viele Besucher, fantasievolle Erntewagen, gutes Wetter und ein gelungenes Erntedankfest.

Auch wir aus Hamersen waren nach einigen Jahren der Abstinenz mit einem eigenen Schmuckwagen dabei. Dieser wurde federführend von der Dorfjugend erstellt, aber es haben sich auch sehr viele andere Helfer aus der Dorfgemeinschaft bei dem Projekt nützlich gemacht und tatkräftig unterstützt und mitgeholfen. Am Ende konnte die Gemeinde Hamersen den vierten Platz für sich sichern. Das ist ein super Ergebnis und macht hoffentlich Lust auf mehr bzw. Wiederholung !!! 

Quelle: Treffpunkt Sittensen / Karsten Brunkhorst

Spielplatzgestaltung im Neubaugebiet Hamersbruch

Hamersen, den 05.10.2019

 

Naturbelassene Spielplatzgestaltung

Im neuen Baugebiet Hamersbruch soll ein Spielplatz angelegt werden. Ein Arbeitsgremium aus den Ratsmitgliedern Ingo Meinke, Annika Holst und Hauke Schlott-Wichern beschäftigt sich mit der Gestaltung der rund 2600 Quadratmeter großen Fläche. Ziel ist eine möglichst naturbelassene Konzeption. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde jetzt eine Planskizze von einer Fachfirma aus Ottersberg vorgestellt, die sich der „Kinderspielkunst" verschrieben hat. Will heißen: Es werden bespielbare Kunstobjekte aus robustem, massivem Eichen- und Robinienholz hergestellt, die mit einer Lasur aus Naturfarben versehen sind.

Meinke zufolge übernimmt die Firma die Planung, den Aufbau bis hin zur Fertigstellung. „Die Anlage soll einen Mehrgenerationencharakter bekommen, so dass auch die älteren Bürger sie nutzen und dort aktiv mitmachen können. Es kann ein Prestigeobjekt für Hamersen werden, dass auch andere Kinder außerhalb des Dorfes anzieht", sagte er. Nach seinen Worten befindet man sich noch in der Findungsphase, zur Disposition steht auch die Frage, was in Eigenleistung gemacht werden und damit zu einer finanziellen Entlastung beitragen kann.

Im Haushalt ist ein Ansatz von 50.000 Euro veranschlagt worden. Nach eingehender Diskussion kam das Gremium überein, dass der Zaun- und Wegebau sowie die Anfertigung einer Sandkiste in Eigenleistung ausgeführt werden können. Dazu sollen die Materialkosten ermittelt werden. Bürgermeister Gerd Kaiser sprach sich dafür aus, einen Info-Abend durchzuführen, um in der Dorfbevölkerung das Interesse an einer Mitarbeit zu ermitteln.

Der Planentwurf sieht unter anderem Hügellandschaften, Balancier- und Kletterskulpturen, Schaukelanlage, Hangelinstallation, Stehwippe vor. Vom eingezeichneten Pavillon will der Rat zunächst Abstand nehmen und eventuell einen Eigenbau ins Auge fassen. Ein wesentliches Augenmerk bei den Planungen gilt dem Sicherheitsaspekt, denn der Spielplatz grenzt auch an eine vielbefahrene Straße. Entsprechende Vorkehrungen sollen getroffen werden. (hm)

Quelle: Treffpunkt Sittensen