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Aktuelles aus Hamersen mit Alpershausen und Hanschhorst

 

 

Ampel in Betrieb

Hamersen, den 23.02.2019

Ampel in Betrieb

Im Zuge der Erschließung des Baugebietes Hamersbruch in Hamersen ist eine neue  Bushaltestelle zwischen den Straßen Hornfeld und Blockstraße entstanden. Um eine gefahrlose Überquerung der vielbefahrenen Landesstraße zum gegenüberliegenden, neuen Wohngebiet zu gewährleisten, wurde eine barrierefrei ausgebaute Bedarfsampel errichtet. Seit dem 28. Januar ist die Ampel in Betrieb. 

Planer Hermann de Riese vom Ingenieurbüro „IWU" in Zeven, Bürgermeister Gerd Kaiser, Ratsmitglieder, Nina Gall, Bauamtsleiterin der Samtgemeinde sowie Vertreter der bauausführenden Firma nahmen jetzt die fertiggestellte Baumaßnahme in Augenschein. Dass derzeit  die Ampel noch dauerhaft für die Autofahrer grün anzeigt, sofern niemand die Straße quert, soll schnellstens behoben werden.

Das Buswartehäuschen wurde zur besseren Einsehbarkeit aus Glas hergestellt. Die Gemeinde hat eigens noch eine Straßenlampe dort aufstellen lassen, damit der Bereich gut ausgeleuchtet ist.

Veranschlagt waren für den Bau der Bushaltestelle 50.000 Euro, für die Ampel 30.000 Euro. Zur Freude aller Beteiligten sind die Kosten daruntergeblieben, zudem gab's Fördermittel des Landes für die behindertengerechte Gestaltung der Bushaltestelle. (hm)

Quelle: Treffpunkt Sittensen

Neubaugebiet Hamersbruch: Neuigkeiten für alle Eltern und Kinder

Hamersen, den 22.02.2019

 Spielplatz Hamersbruch: Entwurf gefällt

Dass ein Kinderspielplatz heutzutage mehr bieten muss als nur Schaukel, Wippe und Sandkiste, weiß auch Gerd Kaiser, Bürgermeister der Gemeinde Hamersen. Bevor die Mitglieder des Gemeinderates sich bei der jüngsten Sitzung mit der ersten Entwurfszeichnung eines Landschaftsarchitekten aus Tarmstedt beschäftigten, legte er denn auch eben auf diesen Aspekt das Augenmerk.

Der Name des Planungsbüros „Geformte Natur" spiegelte sich in der Skizze wider. Die naturnahen Gestaltungsmöglichkeiten mit Baumstämmen zum Klettern, Erdhügeln, Insektenhotel oder Findlingen kamen durchweg gut an. „Das ist erst einmal nur eine Idee, auf deren Basis wir weiterarbeiten könnten", gab Kaiser zu verstehen.

Der Entwurf sieht ebenso klassische Spielgeräte sowie eine Seilbahn oder eine Slackline auf dem insgesamt rund 1220 Quadratmeter großen Areal vor. Aus Sicherheitsgründen ist eine Umzäunung geplant, Eichen- und Obstbäume sowie eine dreireihige Pflanzenhecke sind ebenfalls angedacht.

Die Details sollen nun in einer Arbeitsgruppe mit Mitgliedern des Rates – Ingo Meinke, Annika Holst, Hauke Schlott-Wichern – interessierten Eltern und Bürgern und natürlich dem Planer weiter beraten werden.

Die Frage, ob die örtlichen Spielplätze altersmäßig angelegt werden sollten, kam ebenfalls zur Sprache. Ingo Meinke schlug vor, die neue Anlage familienfreundlich zu gestalten, ähnlich wie es der Platz auf dem Hartmannshof in Rotenburg ist, der beispielsweise eine „Familienwippe" vorhalte.

Die grob geschätzten Herstellungskosten auf Grundlage des ersten Entwurfes bezifferte Kaiser auf rund 48.000 Euro brutto. Im Einzelnen schlagen unter anderem neue Spielgeräte mit rund 23.000 Euro, die Zaunanlage mit 5500 Euro, Rasensaat mit 3300 Euro oder Anpflanzungen mit etwa 2000 Euro zu Buche.

Die Ratsmitglieder waren sich einig, dass Eigenleistungen erbracht werden können, um die Kosten im Rahmen zu halten. (hm)

Hamersen am Jahresende Schuldenfrei !!!

Hamersen, den 22.02.2019

Schulden abgebaut

Die Gemeinde Hamersen ist noch in diesem Jahr schuldenfrei – dank des guten Grundstücksverkaufes im neuen Baugebiet Hamersbruch. Das stimmte den Rat im Zuge der Haushaltsberatungen sichtlich froh.   

35 Baugrundstücke hält die Gemeinde insgesamt in dem Baugebiet vor. Im ersten Abschnitt sind alle 17 verkauft, für den zweiten liegen laut Bürgermeister Gerd Kaiser bereits feste Reservierungen vor.

Die Gewerbesteuereinnahmen sehen ebenso erfreulich aus, ziehen im Gegenzug allerdings Mehrausgaben bei der Samtgemeinde-, Kreis- und Gewerbesteuerumlage von über 60.000 Euro nach sich. Zum Ende des Jahres 2018 verfügte die Gemeinde über liquide Mittel in Höhe von 526.000 Euro, die Kredite über 360.000 Euro werden getilgt.

Mit 1,277 Millionen Euro weist das Zahlenwerk ein Gesamtvolumen aus, das laut Kaiser „so hoch wie nie ist, aber auch nicht wieder sein wird." Im Vorjahr belief es sich noch auf 667.000 Euro.

Zwar weist der Ergebnishaushalt ein Minus von knapp 92.000 Euro aus, gilt aber durch die kommenden, positiven Jahresergebnisse als ausgeglichen. Die Hebesätze – Grundsteuer A und B: 400 von Hundert, Gewerbesteuer: 380 von Hundert – bleiben folglich unverändert.

Die entspannte Finanzlage ermöglicht es, kräftig zu investieren. „Das können wir uns erlauben", gab denn auch der Bürgermeister zu verstehen. Größte Posten sind die Erschließung des zweiten Bauabschnittes im Baugebiet Hamersbruch (165.000 Euro) sowie die Sanierung der Straße Hornfeld (60.000 Euro).

Deutlich zu Buche schlagen bereits in diesem Jahr die Abschreibungen für den Spiellatz Hamersbruch (20.000 Euro) sowie für die Anpflanzungen der Ausgleichsfläche Hamersbruch (50.000 Euro). Die Ratsmitglieder genehmigten den Etatentwurf einstimmig. (hm)

Quelle: Treffpunkt Sittensen